Gemeinderat Norbert Stichert (Soziales und Gesundheit)
Gemeinderätin Jeannine Grob (Schule, Umwelt und Energie)
Gemeinderat Adrian Hitz (Finanzen, Ortsbürger, Bevölkerungsschutz)
Frau Gemeindeammann Marlène Koller (Planung, Personal, Polizei)
Gemeindeschreiber Stephan Abegg (Verwaltungsleiter)
Vizeammann Ueli Eberle (Bau, Wasser, Verkehr)
Wahlresultate:
Ueli Eberle (CVP) 1'026 Stimmen (875 als Vizeammann)
Adrian Hitz (CVP) 993 Stimmen
Marlène Koller (SVP) 982 Stimmen (912 als Gemeindeammann)
Norbert Stichert (FDP) 953 Stimmen
Jeannine Grob (SP) 869 Stimmen
Zusammen mit Gemeinderätin Antoinette Sommerhalder am Wahlsonntag vor dem Untersiggenthaler Gemeindehaus
"Freisinnige Familie": v.l.n.r.: Peter Wollschlegel (Vize-Präsident FDP Untersiggenthal) und Rosmarie Wollschlegel, Norbert Stichert, Barbara und Jean-Claude Bula (Präsident FDP Untersiggenthal)
Weshalb reizt dich das Gemeinderatsamt?
Es ist schön, sich zu engagieren. Meine Tätigkeiten in Vereinsvorständen haben mir gezeigt, dass wenn man sich einsetzt, man auch etwas erreichen kann. Dabei sind die Schützengesellschaft und die Junge FDP rein schon von den Leuten her zwar zwei recht verschiedene Vereine, die Führungsprinzipien sind aber vergleichbar. Gleich bleibt auch die Freude an der Verwirklichung von Projekten - sei es eine Dorffestbeiz, sei es die Staatskunde-Initiative - die freundschaftliche Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen und die Freude über das Gelingen.
Ich wage zu behaupten, dass sich gewisse Grundsätze durchaus auf die Gemeinde projezieren lassen. Gemeinde heisst Gemeinschaft von Menschen, heisst gute Lösungen für zum Teil unterschiedliche Ansichten zu suchen, heisst optimale Rahmenbedingungen zu schaffen für Lebens- und Wohnqualität, für Gewerbe, eingebettet in einer prosperierenden Region in der auch der Umweltgedanke (Wasserschloss) nicht zu kurz greifen darf.
Gemeinderat heisst dabei Führungsverantwortung wahrnehmen, Projekte auszuarbeiten und vor den StimmbürgerInnen zu vertreten und deren Beschlüsse umzusetzen. Gelebte Bürgerfreundlichkeit selbstverständlich.
Diese Aufgaben sind interessant, Zusammenarbeiten mit Menschen, Lösungen suchen, mit dem persönlichen Einsatz sich etwas entwickeln sehen, das reizt mich stark und macht mir Freude.
Welche Dinge sind dir wichtig, was möchtest du in die Gemeindepolitik einbringen?
Untersiggenthal ist eine attraktive Gemeinde und wird gut geführt. Es geht sicher nicht darum, alles komplett anders zu machen. Als jemand eher jüngeres kann ich vielleicht hin und wieder eine etwas andere Sicht einbringen. Am Herzen liegen mir die Attraktivität der Gemeinde und die Bürgerfreundlichkeit.
Punkto Attraktivität können bei der sinnvollen Pflege des Ortsbildes noch Fortschritte gemacht werden (Aufwertung Buhalde-Quartier, Unterschutzstellen von je einer Grünfläche im Zentrum von Ober- und Untersiggingen). Gedanken soll man sich auch machen zum Erhalt der Dorfläden.
Zur Bürgerfreundlichkeit gehören eine Lösung beim Entsorgungsplatz (Parkplatzsituation, Öffnungszeiten), der regionale Verkehr (Attraktivitätssteigerung des Busnetzes mit Busspur und Baden-Express, Schönegg-Kreuzung, unsere Anliegen bei einem allfälligen Petersbergtunnel) und eine Steuerfusssenkung, wenn es die Gemeindefinanzen zulassen.
Was qualifiziert dich für den Gemeinderat?
Grundsätzlich lebt die schweizerische Demokratie vom Milizprinzip, dem Einsatz also von möglichst vielen StimmbürgerInnen, sei es mit der Teilnahme an Wahlgängen und Abstimmungen oder mit dem Zurverfügungstellen für ein öffentliches Amt.
Meine Sozialkompetenz und Führungserfahrung konnte ich in verschiedenen Ämtern anwenden und verbessern. Prägend waren sicher das Präsidium der Schülerorganisation der Kanti Baden sowie die Präsidien bei der Schützengesellschaft und der Jungen FDP Aargau. Prägend für theoretisches Wissen und praktische Anwendung war vor allem auch die Offiziersausbildung.
Ich attestiere mir eine schnelle Auffassungsgabe, einen freundschaftlichen und lösungsorientierten Umgang und einen Drang, mich erkannten Problemen zuzuwenden und diese zu meistern. Meine juristischen Kenntnisse könnte ich in die Gemeinderatsarbeit zudem optimal einbringen, sind doch Politik und Recht eng miteinander verknüpft.
Schulpflege:
Ernst Werder, 1951, Pfaffenzielstrasse 4 (bisher)
Finanzkommission:
Peter Kim, 1949, Höhenweg 14 (bisher)
Christian Gamma, 1976, Höhenweg 27 (neu)
Stimmenzähler/innen:
Maria Mlekusch-Pillichody, 1946, Staldenstrasse 6b (bisher)
Linda Stichert, 1988, Lierenstrasse 37 (neu)